|
|
|
|
|
|
 |
|
|
|
Papierherstellung hat Geschichte
|
 |
 |
| Papierherstellung hat eine über 2000-jährige Geschichte |
Papier dient seit seiner Erfindung in China vor über 2000 Jahren als Beschreibstoff und Druckträger.
Bis Mitte des 19. Jahrhunderts bestand Papier in Europa aus Hadernfasern, gewonnen aus gebrauchten Textilien (Flachs, Hanf- und später auch Baumwollgewebe).
Aus den zu Fasern zerkleinerten Lumpen, in reichlich Wasser aufgeschwemmt, wurden einzelne Papierbögen (Büttenpapiere) geschöpft und an der Luft getrocknet.
Die Erfindung der Papiermaschine im Jahr 1799 ermöglichte das Herstellen endloser Bahnen mit hoher Produktivität. Steigende Papiernachfrage führte zu Engpässen beim Rohstoff Lumpen.
Zur Überwindung dieses Rohstoffmangels gelang es nach der Jahrhundertmitte, aus Holz durch Schleifen Holzschliff-Fasern und mit Hilfe von Chemikalien Zellstoff-Fasern zu gewinnen.
Der mengenmäßig wichtigste Rohstoff ist heute das Altpapier. Unter den Rohstoffen rangiert es mit weit über 50 Prozent vor dem Zellstoff mit 22 Prozent und dem Holzstoff mit sieben Prozent (der Rest von rund 18 Prozent entfällt auf Hilfsmittel und Füllstoffe).
Aus der ehemaligen Handwerkskunst hat sich bis heute eine High-Tech-Industrie entwickelt, die qualifizierte Berufe anbietet.
|
|
 |
|